Reisebericht Indien

02.11.2019

Mumbai - Calangute/Goa

 

Unser Weiterflug nach Goa haette eigentlich um 02:00 Uhr stattfinden sollen. Die Fluggaeste sind alle da, aber beim Boarding Schalter tut sich lauter nichts. Und es ist bereits weit nach 02:00 Uhr. An der Anzeigetafel und auch am Schalter steht noch immer "on time" ... Wir warten geduldig weiter.

Es dauert aber nochmals eine gute halbe Stunde bis wir endlich boarden koennen. Die Passagiere sind zuegig drin - aber los geht es trotzdem noch nicht. Ein paar Reihen vor uns gibt es heftige Diskussionen. Beim Check-in hat man eine Frau im Rollstuhl auf einen Exit-Platz gebucht - und da dies logischerweise nicht geht, hat man sie einfach, als man sie ins Flugzeug gebracht hat, auf einen Platz in der Reihe davor gesetzt. Doch dieser Sitzplatz gehoert einer Person aus einer Gruppe und diese will auf keinen Fall auseinandergerissen werden. Es wird hin und her diskutiert. Man bedenke, es geht um eine Flugzeit von nicht mal 1 Stunde. Nach einer gefuehlten Ewigkeit ist das Problem geloest und der Flieger setzt sich endlich in Bewegung. Um 03:25 Uhr verlaesst der Flug AI33 der Air India den Chhatrapati Shivaji International Airport in Mumbai. Unterwegs bekommen wir ein Sandwich und einen Mangosaft vorgesetzt. Fuer viel mehr wuerde die Zeit auch gar nicht reichen, denn bereits um 04:15 Uhr landen wir auf dem Dabolim Airport in Goa.

Eine Stunde spaeter haben wir das Ankunftsprozedere hinter uns und verlassen den "Baggage Claim" Bereich vom Flughafen. "Draussen" wechseln wir beim einzigen Money Changer CHF 50 in einheimisches Geld um - fuer die 50zig Stuetzli bekommen wir INR 3'020.00 (in der Ankunftshalle hat es auch einen Money Changer). Einen ATM sehen wir in diesem Bereich nicht.

An einem der beiden Prepaid Taxi Schalter buchen wir ein Taxi. Da es noch frueh am Morgen ist, nehmen wir eines ohne Klimaanlage. Dieses kostet uns INR 1'150.00 und bringt uns in gut 1 Stunde nach Calangute. Es ist zwar noch dunkel draussen, aber was wir da unterwegs sehen, gefaellt uns gar nicht. Praktisch die ganze Strecke ist eine einzige Baustelle. Und der Verkehr erst. Oh weh, oh weh ...!!!

Obwohl es erst 06:15 Uhr ist, als wir bei Lydias Place ankommen, werden wir von Lydia, Francis und ihrem Sohn Sevie schon erwartet. Nach einem Begruessungs-Kaefeli und Guetsli nehmen wir die 63 Treppenstufen in Angriff, die uns zu unserem 2-Zimmer-Appartement mit Kueche bringen. Wir sind zuoberst und haben einen herrlichen Blick ueber die Palmen. Das Rauschen des Meeres klingt wie Musik in unseren Ohren.

Wir werden nun ein kleines Nickerchen machen und uns danach gemuetlich einrichten.

Von jetzt an heisst es nur noch "sun, fun and nothing to do" sowie "Freunde treffen". Herrlich!

 

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