Reisebericht Sri Lanka

08.11.2018

Aluthgama - Bentota
Bentota

Heute brechen wir unsere Zelte in Aluthgama ab. Es hat in dieser Gegend nichts, was uns zum Bleiben veranlassen wuerde. Eigentlich koennten wir bereits weiter runter in den Sueden fahren. Aber bei unserer Ankunft in Aluthgama haben wir Kanthalal Lokukumara versprochen, dass wir spaeter in seiner Unterkunft in Bentota auch noch ein paar Tage logieren werden (zur Erinnerung: das ist der Besitzer vom Green Garden Guest House - dort hatten uns die Zimmer nicht zugesagt - und dieser besitzt in Bentota noch ein weiteres Hotel).
Wir checken aus dem Jeewa Sing Hotel aus und laufen die paar Meter rueber zum Green Garden Guest House. Die freundlichen Angestellten nehmen sofort ihr Telefon zur Hand und informieren Kanthalal, dass wir "abholbereit" seien.

Kurze Zeit spaeter ist er auch schon da. Er strahlt ueber das ganze Gesicht. So recht hat er es uns nicht geglaubt, dass wir auch bei ihm noch einchecken wuerden.

Die Fahrt mit dem Auto von Aluthgama zur White Villa in Bentota dauert keine 5 Minuten. Einmal mehr fragen wir uns, warum heutzutage immer alles Villa oder Luxus-Irgendwas heissen muss. Nicht etwa, dass das Hotel von Kanthalal Lokukumara schaebig ausschaut. Nein, nein. Dies ist vollkommen in Ordnung.

Bentota

Bentota liegt 64 km  suedlich von Colombo. Es ist keine Stadt im eigentlichen Sinne, sondern ein Ort, der fast nur aus Ferien Resorts besteht. Der Touristen-Komplex ist anfangs der 1970er Jahren entstanden.

Eigentlich nichts fuer uns. Aber eben, wir haben es versprochen ....

Unser Hotel liegt irgendwo zwischen Hauptstrasse (Galle Road) und Eisenbahn. Dabei hat Kanthalal doch gesagt, dass es am Meer liegen wuerde. Der freundliche Angestellte der White Villa zeigt uns den Weg zum Strand - dabei muessen wir die Eisenbahnschiene ueberqueren. Und tatsaechlich, keine 3 Minuten spaeter sehen wir das Meer.

Der Strand ist noch ziemlich unberuehrt (Bild 1 bis Bild 3).

Bild 1

Bild 2

Bild 3


Es ist herrlich, barfuss am Strand entlang zu laufen. Ab und zu umspielt das Wasser unsere Fuesse. Wir entdecken zwei, drei Guest Houses - die sind aber alle auf der anderen Seite des Bahngleises.

In einem von ihnen (es hat nur grade mal 3 Zimmer) geniessen wir einen feinen Orangensaft (Bild 4). Vor uns rattert die Eisenbahn vorbei (Bild 5).

Bild 4

Bild 5


Wenn man diesen massiven Zug so anschaut, so ist es schwer vorstellbar, dass beim Tsunami vom 26.12.2004 genau ein solcher Zug von einer riesigen Welle kilometerweise ins Landesinnere katapultiert worden ist. Wahnsinn, wahnsinn.

Vom Guest House aus gelangen wir rauf zur Hauptstrasse und laufen links weg zurueck zum Hotel.

Doch es haelt uns nicht lange im Zimmer. Wir gehen nochmals raus und spazieren zum Bahnhof von Bentota. Dies ist ein rechtes Stueck Weg, aber ohne Gepaeck gut machbar.

Um den Bahnhof herum hat es ebenfalls ein paar Hotel's.

Gleich "gegenueber" vom Bahnhof ist man bereits wieder am Strand (Bild 6 bis Bild 7). Aber erst, nachdem man sich durch all die aufdringlichen TukTuk-Fahrer hindurch gekaempft hat ....

Bild 6

 

Bild 7


So, fuer heute reicht es. Wir watscheln zum Hotel zurueck, um uns vor dem Abendessen noch etwas auszuruhen und frisch zu machen.

Wir beschliessen, nicht am Strand zu Abend zu essen. Die Guest Houses sind ziemlich klein und wir befuerchten, dass die dazugehoerigen Restaurants am Abend gar nicht offen haben. Zudem regnet es momentan sehr stark. So gehen wir also in Richtung Hauptstrasse. Wir laufen und laufen und laufen. Aber es will einfach kein Restaurant kommen. Und wir laufen weiter und weiter und weiter. Da, da ist eines. Ooch, hat geschlossen. Ist heute vielleicht unser Diaet-Tag? Nanu, wer knurrt denn da? Ist ein Tier hinter uns? Wir schauen uns um. Nix zu sehen, dies sind bloss unsere Maegen...

Nach etwa 20 Minuten sticht uns ein einheimisches Beizli in's Auge! Direkt neben dem Wine Store.

Es gibt also doch noch etwas zu Beissen heute Abend. Glueck gehabt!

Mittlerweile sind wir schon ziemlich hungrig. Wir haben uns schon fast auf das Fried Rice und das Chicken Roti mit Curry Sauce gestuerzt (Rs. 450 - Bild 8 bis Bild 9).

Wir sind ziemlich sicher, dass wir auch morgen Abend in diesem Restaurant essen werden (Bild 10).

Bild 8

Bild 9

Bild 10


Denn, wie wir heute festgestellt haben, ist es gar nicht leicht, abends in unserer Gegend ein Restaurant zu finden ....

Mittlerweile regnet es nicht mehr so stark. Wir laufen die 20 Minuten zurueck zum Hotel. Nun haben wir uns den Schlummertrunk aber redlich verdient!

 

 

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