Reisebericht Sri Lanka

06.11.2018

Colombo - Aluthgama

Wir verspuehren keine Lust mehr, laenger in Colombo zu bleiben. Ok, wir haben noch fast nichts davon gesehen, aber irgendwie zieht es uns weiter. Vielleicht kommen wir spaeter nochmals fuer ein paar Tage hierher, um all die Sehenswuerdigkeiten abzuklappern. Mal schauen.

Nach dem Fruehstueck checken wir aus und schnappen uns ein TukTuk, das uns in knapp 7minuetiger Fahrt zum Bahnhof Colombo-Fort bringt (Bild 1).

Bild 1


Beim Schalter 4 kaufen wir 2 Zugtickets "Colombo Fort - Aluthgama", 2. Klasse, fuer Rs. 140 pro Person. Danach geht's weiter zum Perron 5, wo wir uns auf eine Bank setzen und warten (Bild 2 bis Bild 3). Und schon geht's wieder los mit der Nerverei. Nicht mal beim auf den Zug warten, hat man seine Ruhe. Ein paar moechten wirklich einfach nur plaudern. Die sind ok. Mit denen macht es auch Spass ueber Gott und die Welt zu quatschen. Aber all die anderen. Wenn man ihnen verraet, wohin man faehrt, dann kommt immer irgend so ein Spruch, dass sie zufaellig grad genau von dort sind und dann wollen sie einem gleich wieder irgendwas aufschwatzen/verkaufen etc. Hoert dies denn nie auf?

Aber es gibt auch solche, wie Ajith (zu sehen auf Bild 3 - links von Hampi). Auch er hat nach einer Weile erwaehnt, dass er in Akurala Kahawa ein Guest House besitzt. Aber er war nicht aufdringlich. Er hat uns seine Koordinaten durchgegeben (bzw. uns seine Visitenkarte abfotografieren lassen) und uns dann, als wir kein grosses Interesse am Guest House gezeigt haben, in Ruhe gelassen.

Bild 2

Bild 3


Unser Blick schweift neugierig umher. Viele, viele Menschen warten hier im Bahnhof auf einen Zug (Bild 4). Bei jedem Gleis gibt es Flachbildschirme, aber die verraten einem absolut nichts, denn die sind alle pechschwarz. Von den verschiedenen Durchsagen via Lautsprecher verstehen wir kein Wort.

Bild 4


Unser neuer Freund Ajith hat uns kurz vor der Einfahrt des Zuges genau erklaert, wo auf dem Perron wir uns hinstellen muessten, damit die Wagons der 2. Klasse in etwa vor uns halten wuerden. Frueher gab es bei einem Zug 4 Wagons der 2. Klasse, heutzutage nur noch deren 2. Und daher sei jeweilen immer ein ziemliches Gerangel um die Sitzplaetze. So nach dem Motto: auf die Plaetze, fertig, los! Und die 3. Klasse ist sowieso ueberfuellt.

Und tatsaechlich. Bei der Einfahrt des Zuges um 10:40 Uhr sind die 2nd Class Wagons in unserem Bereich. Doch alles Gejufel nuetzt nichts, wir ergattern keinen Sitzplatz. Dies ist uns aber schnurzegal. Wir errichten uns unseren eigenen, voll klimatisierten Sitzplatz, bei der Tuere (Bild 5 bis Bild 6). Wozu hat man denn sonst einen Rucksack! So sitzen wir tipptopp und sind meistens niemandem im Weg. Die Leute, die in den Zwischengaengen stehen (Bild 7), muessen sich naemlich waehrend der Fahrt immer wieder duenn machen, wenn die diversen Verkaeufer von Essen und Getraenken durchlaufen wollen. Viel Platz gibt's da nicht.

Um 11:05 Uhr - also mit rund 35 Minuten Verspaetung - verlaesst unser Zug den Bahnhof von Colombo - Fort. Unsere erste Zugsreise in Sri Lanka beginnt.

Bild 5

Bild 6

Bild 7


Tedem, tedem, tedem ... Das monotone Geraeusch des Zuges macht einem ganz schlaefrig. Aber wir haben keine Zeit zum Schlafen. Wir schauen hinaus und bewundern die vorbeiziehende Landschaft. Da braucht man gar nicht viel dazu zu sagen. Einfach zuruecklehnen und geniessen.

Kurz nach Colombo (Bild 8 bis Bild 10).

Bild 8

Bild 9

Bild 10


Nach Mount Lavinia (Bild 11 bis Bild 13).

Bild 11

Bild 12

Bild 13


Nach Moratuwa (Bild 14 bis Bild 16).

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Nach Panadura (Bild 17 bis BiId 19).

Bild 17

Bild 18

Bild 19


Nach Kalutara South (Bild 20 bis Bild 22).

Bild 20

Bild 21

Bild 22


Nach Piyagala South (Bild 23).

Bild 23

 


Waas? Wir sind schon in Aluthgama (Bild 24)? Na dann nichts wie raus aus dem Zug. Die 85minuetige Fahrt ist wirklich im Nu vergangen.

Ein letzter Blick zurueck zu "unserem" ersten Zug in Sri Lanka (Bild 25).

Bild 24

Bild 25


Das Zugticket sollte man waehrend der Fahrt auf keinen Fall verlieren. Wenn man den Bahnhof verlaesst, muss man dieses abgeben.

Und natuerlich auch hier in Aluthgama: viele TukTuk's, die auf einem warten. Wir haben uns bereits vorgaengig fuer ein Hotel in Gehdistanz zum Bahnhof entschieden (ca. 300m). Wir brauchen also kein TukTuk. Wir machen uns auf in Richtung Green Garden Guest House. Dort angekommen, werden wir sehr herzlich begruesst. Doch die Zimmer sagen uns nicht zu. Hampi wartet mit dem Gepaeck beim Guest House, Gaby macht sich auf die Suche nach einer anderen Unterkunft.

In der Zwischenzeit ist Kanthalal Lokukumara, der Besitzer des Guest Houses, eingetroffen. Er hat noch eine weiteres Guest House in Bentota. Dieses moechte er Hampi schmackhaft machen. Zum gleichen Preis wie hier (Rs. 3'500 inkl. Fruehstueck). Verstaendlicherweise ist er sehr enttaeuscht, als Gaby zurueckgekommen ist und strahlend verkuendet, dass sie eine Bleibe gefunden hat, naemlich im Jeewa Sing Hotel (auch Jeewa Home, Jeewa Inn), welches keine zwei Minuten entfernt liegt. Wir versprechen Kanthalal aber, dass wir ihn in 2 oder 3 Tagen kontaktieren werden, um in seinem Hotel in Bentota zu uebernachten. Er glaubt es jedoch nicht so recht. Na der wird sich wundern.

Wir schultern unser Gepaeck, laufen los und nehmen unser neues Quartier in Beschlag.

Das Abendessen geniessen wir im gemuetlichen Restaurant "Pier 88", welches nur grade mal 8 Gehminuten von unserem Hotel entfernt liegt. Unmittelbar daneben ist uebrigens ein lokaler Markt sowie ein Supermarkt.

Das Essen hat vorzueglich geschmeckt (Bild 26 bis Bild 27).

Bild 26

Bild 27

 

 

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