Reisebericht Vietnam

13.12.2007 Teil 2

Hanoi

Chua Tran Quoc Tempel
Van Mieu Tempel
Chua Lang Tempel

Chua Tran Quoc Tempel

Der Chua Tran Quoc (Bild 11) liegt auf einer Insel im Westsee. Er gilt als das aelteste Heiligtum Vietnams. Sein Wahrzeichen ist der elfstufige Gedenkturm (Bild 12). Der ehemalige indische Praesident Jahawarlal Nehru liess anlaesslich seines Staatsbesuches 1958 diesen Bodhi-Baum einpflanzen (Bild 13).

Bild 11

Bild 12

Bild 13

Van Mieu Tempel

Die groesste Tempelanlage der Stadt ist der Van Mieu, der Tempel der Literatur (Bild 14), welcher im Jahre 1070 vom damaligen Koenig, Ly Thanh Tong, zur Verehrung des chinesischen Philosophen Konfuzius und seiner Nachfolger und Schueler gegruendet wurde. Der Bau des Tempels war ein bedeutendes Ereignis in der kulturellen Entwicklung des Landes. Er diente nicht nur zur Ahnenverehrung, sondern wurde zur ersten Universitaet Vietnams. Zuerst war Van Mieu eine Bildungsstaette fuer Prinzen und Soehne der Adligen. Im Jahre 1076 aber veranlasste Koenig Ly Nhan Tong den Anabu der "Akademie fuer die Soehne der Nation" (Quoc Tu Giam).
Das etwa drei Hektar grosse, 350 m lange und ca. 70 m breite Areal des Van Mieu, das von einer hohen Mauer umgeben wird, besteht aus fuenf Hoefen, die durch Tore miteinander verbunden sind. Auch dieser Tempel ist streng in der charakteristischen geomantisch vorgeschriebenen Nord-Sued-Ausrichtung der vietnamesischen Tempelarchitektur errichtet. Die Anzahl der Hoefe symbolisiert die fuenf Elemente der Natur: Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde.

Im Erdgeschoss des Khai Thanh Tempels, ein zweistoeckiges Gebaeude aus Eisenholz, befindet sich eine Bronzestatue von Chu Van An (1292 - 1370), der als einziger Vietnamese zu den 72 Weisen, den besten Schuelern des Konfuzius, gehoerte. Zudem stand er der Quoc-Tu-Giam-Universitaet 40 Jahre lang als Rektor vor.

Bild 14

 

Bild 15

 


Eintritt: VND 5'000 p.P.

Chua Lang Tempel

Aus dem 11. Jahrhundert ist der Chua Lang Tempel (Bild 16). Speziell sind die Reliefs, in der Himmel und Hoelle dargestellt werden (Bild 17). Im unteren Teil sieht man die Hoelle, mit allen Schrecken und Folterqualen. Im mittleren Teil liegt die Erde, im oberen Teil der Himmel. Um den Tempels sahen wir Vietnamesinnen und Vietnamesen, welche ganz gemuetlich am Seerosenteich gesessen sind und gelesen haben (Bild 18). Ein wahrlich friedliches Bild.

Bild 16

Bild 17

Bild 18

 

 

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