Reisebericht Thailand

02.03.2008 Teil 2

Suphan Buri

Lak Mueang

Lak Mueang

Als wir so durch die Strassen schlenderten, erregte diese ungewoehnliche Saeule unsere Aufmerksamkeit (Bild 17).

Bild 17


Wie wir spaeter herausgefunden haben, heisst dieser wild verzierte chinesische Tempel Lak Mueang.
Der kleine Kerl auf Bild 18 hat Modell gestanden fuer diesen gewaltigen, turmhohen Drachen (Bild 19 - 20). Er befindet sich nach wie vor im Bau.

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Was einem bei chinesischen Tempeln immer wieder auffaellt, sind die praechtigen Farben (Bild 21). Auch bei diesem Tempel waren die Glaeubigen in Scharen anzutreffen. Sie passierten verschiedenen "Stationen", bis sie schlussendlich zu diesem prachtvollen Heiligtum kamen (Bild 22). Vor diesem knieten sie ebenfalls nieder, beteten und klebten Goldblaettchen an (Bild 23). Die Figuren waren so stark mit Gold beklebt, dass man beinahe nichts mehr von ihnen erkennen konnte.

Bild 21

Bild 22

Bild 23


Der Gabentisch war reich gedeckt (Bild 24). Man konnte auch eine Art Riesenkerzen kaufen. Diese wurden im Innern des Tempels entfacht, dann aber ins Freie gebracht, um in aller Ruhe abzubrennen (Bild 25).

Bild 24

Bild 25


Der Mann auf Bild 26 hat soeben eine Schachtel Feuerwerk gekauft (Made in China!). Wie wir auf den herumliegenden leeren Schachteln gesehen haben, gibt es diese mit 500, 1000 und 10'000 Stueck. Nachdem der Kaeufer sein Gebet im Innern des Tempels beendet hat, uebergibt er die Schachtel mit dem Feuerwerk einem Angestellten. Dieser geht damit ins Freie, oeffnet die Schachtel, nimmt den Inhalt raus, schmeisst die Schachtel auf den Boden und haengt das Feuerwerk an einer Art Fleischerhaken auf. Dann zuendet er das Feuerwerk an und rennt davon. Ist der Kaeufer mit nach draussen gekommen, so betet er jetzt wieder. Manche bleiben im Tempel drin. Mit lautem Getoese geht ein Knallkoerper nach dem andern los (Bild 27), bis es dann zum Schluss einen gewaltigen Knall gibt - sozusagen das Schlussbouquet - und alles fliegt in Fetzen herum (Bild 28). Nun sind die Geister vertrieben! Wir koennen Euch sagen, diese Knaller sind ganz schoen laut - wir moechten nicht in der Naehe eines chinesischen Tempel's wohnen!

Bild 26

Bild 27

Bild 28


Judihui! Eine begehbare Pagode (Bild 29). Da muessen wir doch unbedingt rauf! Die 134 Treppenstufen haben wir im Nu hinter uns gebracht. Auf jedem der 7 Stockwerke waren Figuren, dahinter jeweilen eine Wandmalerei (Bild 30). Oben angekommen, haben wir selbstverstaendlich die Glocke gelaeutet (Bild 31). Von oben hat man einen guten Ueberblick ueber das Tempelgelaende.

Bild 29

Bild 30

Bild 31

 

 

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