Reisebericht Thailand

02.03.2008 Teil 1

Suphan Buri

City Limit Pillars
Wat Pa Lelai Worawihan
Wat Phrasi Rattana Mahathat

City Limit Pillars

Unser Hotel haben wir so ausgewaehlt, dass wir die Sehenswuerdigkeiten, welche uns interessieren, bequem zu Fuss erreichen koennen. Die City Limit Pillars (Bild 1), welche sich zu beiden Seiten der Strasse erheben, haben wir nach ungefaehr 15 Minuten Fussmarsch passiert. Diese haben sich frueher im Herzen der Altstadt befunden.

Bild 1

Wat Pa Lelai Worawihan

Nach weiteren 15 Minuten (etwa 3 km ausserhalb des Stadtzentrums) kamen wir beim Wat Pa Lelai Worawihan an. Dies ist ein buddhistischer Tempel am westlichen Stadtrand von Suphan Buri. Er soll zwischen 800 und 1000 Jahre alt sein.

Auf dem Gelaende des Wat hat es unzaehlige Verkaufsstaende. Man kommt sich beinahe ein bisschen vor wie auf einem Jahrmarkt. Da werden Gemuese, Obst, Fische, Glacé, Popkorn, Getraenke, diverse Esswaren, Musikinstrumente, Gartenscheren, Huete etc. feilgeboten. Es fehlen nur noch das Karussell und das Riesenrad . . .

Vor dem weiss getuenchten Bot erhebt sich ein Chedi im Ayutthaya-Stil (Bild 2). Der Eingang selber wird von zwei Drachen flankiert (Bild 3). Bereits durch den Torbogen erhascht man einen Blick auf die riesige Glaeubiger-Menge (Bild 4).

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Im Innern des Gebauedes ist die 15 Meter hohe Buddha-Statue "Luang Pho Tho" - riesiger ehrwuerdiger Vater - (Bild 5). Sie sitzt in der so genannten "westlichen Art", die linke Hand ruht auf dem Oberschenkel, die rechte liegt mit der Handflaeche nach oben auf dem rechten Knie. In der Notation des Abtes von Wat Pho Prinz Paramanuchit Chinorot, der in den 1830er Jahren eine Liste von 40 einzigartigen Gesten thailaendischer Buddha-Statuen zusammengestellt hat, heisst diese Art „Ruhend mit Elefant und Affe“. Sie bezieht sich auf die „Parileyyaka Sutta“, in der Buddha Zuflucht vor streitenden Mitmoenchen im Parileyyaka-Wald suchte, und hier von einem Affen mit einer Honigwabe und von einem Elefanten mit einem Topf Wasser versorgt wurde. Affe und Elefant sind als Reliefs an den Waenden links und rechts vor der Statue dargestellt (der Elefant ist noch ganz knapp rechts unten auf Bild 5 zu sehen).
Wir waren nicht die einzigen, die mit einem Fotoapparat "bewaffnet" ins Innere des Gebaeudes gingen. Selbst Einheimische schossen ein paar Erinnerungsfotos (Bild 6). Der Wat Pa Lelai Worawihan wird von einem unaufhoerlichen Strom von Glaeubigern besucht, die sich in tiefer Ehrfurcht vor dem Buddha verneigen und dort beten (Bild 6). Wir fragen uns, wieviele Kilogramm Goldblaettchen hier Tag fuer Tag angebracht werden (Bild 7). Es muss auf jeden Fall eine gewaltige Menge sein!

Bild 5

Bild 6

Bild 7


Ausserhalb des Bot stehen diverse Statuen (Bild 8). Auch hier wieder ein Elefant und ein Affe (Bild 9 - 10).

Bild 8

Bild 9

Bild 10


Auf dem Gelaende befindet sich ausserdem das Khum Khun Chang. Dies ist ein altes Haus im thailaendischen Baustil, welches nach einer Beschreibung aus einem klassischen Gedicht von Sunthon Phu, dem beliebtesten Lyriker Thailands, erbaut wurde.

Es war sehr interressant, dem ganzen Geschehen auf diesem Tempelgelaende eine Weile zuzuschauen. Der riesige Parkplatz war schon beinahe voll und es kamen immer noch mehr Auto's und Motorraeder dazu.

Wat Phrasi Rattana Mahathat

Aber irgendwann haben wir uns wieder in Richtung Stadt aufgemacht.
Unser naechstes Ziel: der Wat Phrasi Rattana Mahathat, ein mehr als 600 Jahre alter Tempel, der auch unter dem Namen Wat Phrathat bekannt ist. Der Tempel befand sich frueher inmitten der Altstadt von Suphan Buri.
Der Wat hat einen eindrucksvollen alten Khmer-Prang (Bild 11), an dem Treppen zu einer kleinen Kammer fuehren (Bild 12). In dieser befindet sich eine Nachbildung eines weiteren Prangs (Bild 13).

Bild 11

Bild 12

Bild 13


Auf dem Tempelgelaende sind verschiedene Heiligtuemer verteilt (Bild 14 - 15). Darunter auch zwei liegende Buddha's.

Bild 14

 

Bild 15

 


In diesem Gebaeude sollen 279 Buddha-Figuren zu Hause sein (Bild 16). Wir geben es offen zu: wir haben nicht nachgezaehlt!

 

Bild 16

 

 

 

 

 

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