Reisebericht Thailand

26.02.2008 Teil 2

Kanchanaburi

Wat Tham Suea
Wat Ban Tham

Wat Tham Suea

Oh, welch Wohltat fuer die Fuesse! Beim Wat Tham Suea konnte man auswaehlen, ob man 158 Treppenstufen hinaufkriechen will (Bild 12) oder ob man lieber bequem mit der Seilbahn fuer THB 10 hinauffahren moechte (Bild 13). Als wir von oben hinunterschauten (Bild 14), waren wir doch sehr froh, dass wir uns fuer die bequeme Variante entschieden hatten!

Bild 12

Bild 13

Bild 14


An dieser Stelle gab es schon seit langer Zeit ein alter Tempel. Im Jahre 1971 meditierte der Moench Pasarigo in der Hoehle, die zum Tempel gehoerte. Er konstruierte eine riesige Buddhafigur, welche auf das Land hinabblickt (Bild 15). Spaeter kamen weitere interessante Objekte dazu (Bild 16 - 17), unter anderem eine Pagode, welche 69 Meter hoch ist und einen Durchmesser von 29 Meter hat.

Bild 15

Bild 16

Bild 17


Ueberall wo man hinschaute, hat es nur so gefunkelt (Bild 18). In einem der Gebaeude befindet sich eine gewaltige Pauke (Bild 19).

Bild 18

Bild 19


Es sind genau 158 Treppenstufen, welche einem vom Erdgeschoss der Pagode (Bild 20) in das siebte Geschoss hinauffuehren. Wir haben auch einen Lift gesehen, aber dieser scheint nur an den Wochenenden in Betrieb zu sein. In jedem der Stockwerke waren unzaehlige Buddha-Figuren ausgestellt. Im siebten Stockwerk erwartete einem ein kleines Kunstwerk (Bild 21). Die Decke war voll von blauen Gluehbirnen. Wir koennen uns gut vorstellen, wie mystisch dies aussehen muss, wenn diese nachts brennen. Selbstverstaendlich geniesst man auch von hier oben einen fantastischen Ausblick - ist ja immerhin 69 Meter hoch!
Der Zugang zum dazugehoerigen Hoehlentempel war leider geschlossen.

Bild 20

Bild 21


Von weitem haben wir auch den Wat Tham Fad gesehen (Bild 22).

Bild 22

Wat Ban Tham

Der Wat Ban Tham ist ein eigenartiger Tempel. Nach schier endlosem Treppensteigen erreicht man seinen Eingang. Dieser ist ein schaetzungsweise 2,5 Meter hohes Maul von einem riesigen Drachen, welcher sich den Berg hinabzuschlaengeln scheint (Bild 23 - 25). Weitere Stufen fuehren durch seinen Koerper hindurch. Auf der linken und rechten Seite der Treppe kann man diverse Wandmalereien bewundern.

Bild 23

Bild 24

Bild 25


Nach 271 Stufen (der Schweiss tropfte nur so an uns runter - wir hatten um die 36C!) erreicht man die beleuchtete Haupthoehle mit einer grossen Buddha-Figur (Bild 26 - 27).

Bild 26

Bild 27


Danach stiegen wir eine Art eiserne Wendeltreppe (oder Huehnerleiter) hinauf (Bild 28), die sich rechts vor dem Hoehleneingang befindet. Nach nochmals 151 schweisstreibenden Treppenstufen kamen wir mitten in einem Hain raus. Mit super Aussicht natuerlich. Man sagte uns, dass wenn man noch weiter hinauf klettert, man auf eine schoene Tropfsteinhoehle treffen wuerde. Keine Ahnung, wie weit diese begehbar ist. Jedenfalls braucht man dazu gutes Schuhwerk und eine starke Taschenlampe.

Bild 28


Um diesen Tempel ranken sich viele Legenden.

 

 

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