Reisebericht Myanmar Burma Birma

22.03.2008 Teil 1

Bagan Nyaung U - Old Bagan - Myinkaba - Bagan Nyaung U

Gaw Daw Palin Phaya Tempel
Gubyauk Gyi Tempel in Myinkaba
Myazedi Pagode

Auch heute haben wir uns fuer die faule Variante entschieden. Wiederum machten wir uns mit einem Pferdchen auf den Weg (K 7'000 pro Tag / 40 Min. bis nach Old Bagan).

Gaw Daw Palin Phaya Tempel

Der Gaw Daw Palin Phaya Tempel (Thron der Ehrerbietung) wurde 1203 erbaut (Bild 1). Koenig Narapatisithu begann mit dem Bau, fertiggestellt wurde er durch seinen Sohn, Zayathinga. Der Tempel ist zweistoeckig, das obere Stockwerk ist jedoch nicht zugaenglich.

Bild 1


Wie die Einheimischen, schlagen auch wir jedesmal, wenn wir ein Tempelgelaende betreten, 3 Mal die Glocke an (Bild 2). Dies, um unsere Ankunft anzukuendigen.

Bild 2


Der Grundriss des Gaw Daw Palin Phaya Tempel hat die Form eines Kreuzes. Jedes der zwei Stockwerke hat drei darueberliegende zuruecktretende Terrassen (Bild 3). An den Ecken befinden sich kleine Stupa's (ebenfalls Bild 3). Eine gebogene Turmspitze erhebt sich ueber der obersten Terrasse, ueberragt von einem schlanken, vergoldeten Stupa (siehe Bild 3).

Bild 3


Der Tempel hat eine Hoehe von 58 m. Im Erdgeschoss laeuft ein Gang um den zentralen Bereich, an dessen vier Seiten je eine ca. 5 m grosse Buddha-Figur auf einem Sockel aufgestellt ist. Der Sockel ist nochmals etwa 1,6 m hoch. Ausser bei der Buddha-Figur, die sich beim Haupteingang befindet, hat es links und rechts der grossen Buddha-Figuren nochmals je eine etwas kleinere Buddha-Figur, ebenfalls mit Sockel (Bild 5). Hinter den Figuren sind gut erhaltene, schoene Wandmalereien zu sehen (Bild 4 + 6).

Bild 4

Bild 5

Bild 6


Eintritt: im "Bagan Pass" drin

Gubyauk Gyi Tempel in Myinkaba

Der Gubyauk Gyi Tempel in Myinkaba (Bild 7) wurde im Jahre 1113 von Minister Rajakumar, Sohn von Koenig Kyansitthar, erbaut. Dies, anlaesslich des Todes seines Vaters. Er wird dem fruehen Stil zugeordnet und gilt als einer der schoensten Tempel aus dieser Zeit.

Bild 7


Ueber dem quadratischen Hauptblock erheben sich schraege Daecher und Terrassen (Bild 8). An der geschwungenen Kuppel sind auf jeder Seite drei uebereinanderliegende Nischen eingelassen. Frueher waren da kleine Buddha-Statuen drin, heute halten sich nur noch Tauben darin auf. Der Zutritt nach oben ist nicht gestattet.

Bild 8


Die Aussenwaende sind mit exquisiten Steinmetzarbeiten am Fries, an den Giebeln der Fenster und auch an den Pfeilern verziert (Bild 9 - 11).

Bild 9

Bild 10

Bild 11


Der Gubyauk Gyi Tempel in Myinkaba ist besonders bekannt durch seine zahlreichen schoenen und gut erhaltenen Wandmalereien. Diese gehoeren zu den aeltesten in Bagan. Sie wurden mit Unterstuetzung der UNESCO renoviert. Es gibt Jataka Zeichnungen (= Geschichten der frueheren Leben Buddha's), mit Inschriften aus Tinte. Man findet auch sehr seltene Zeichnungen, wie zum Beispiel "16 Traeume von Kosala", oder "Szenen der Buddhistischen Versammlungen von Rajagiri, Vasali und Patana".

Im Inneren des Tempels herrscht absolutes Fotografierverbot.
Unbedingt eine starke Taschenlampe mit einem grossen Lichtkegel mitnehmen.

Eintritt: im "Bagan Pass" drin

Myazedi Pagode

Unmittelbar daneben steht die Myazedi Pagode mit einem vergoldeten Turm (Bild 12).

Bild 12


Diese Buddha-Statue ist von prachtvollen Holzschnitzereien umgeben (Bild 13).
Vor dem Tempeleingang steht der bedeutende Myazedi-Stein (Bild 14) aus dem 10. Jh., in dem ein Text in den vier Sprachen der Mon, Birmanisch, Pyu und Pali eingemeiselt ist.

Bild 13

Bild 14


Eintritt: im "Bagan Pass" drin

 

 

Impressum
Rechtliches

Copyright Reiner