Reisebericht Myanmar Burma Birma

14.03.2008 Teil 2

Pyay - Shwedaung - Pyay

Shwenattaung Pagode

Wir liefen wieder zur Hauptstrasse zurueck (zum Abzweiger Shwemyetman Pagode) und erkundigten uns nach dem Weg zur Shwenattaung Pagode (Bild 9). Der Weg fuehrt 2 km der Hauptstrasse entlang Richtung Yangon, danach muss man rechts abbiegen.

Bild 9


Die richtige Abzweigung fanden wir auf Anhieb (Bild 10). Von hier sind es jetzt noch 8 km in Richtung Fluss.

Bild 10


Wir liefen durch eine wunderbare Allee aus alten Baeumen (Bild 11), welche uns Schatten spendeten. Links und rechts davon Reisfelder, auf denen fleissig gearbeitet wurde (Bild 12 - 13). Die Reisbauern winkten uns zu und riefen froehlich "hello".

Bild 11

Bild 12

Bild 13


Es war herrlich dieser Alle entlangzuspazieren. Pferde- und Ochsenkarren, Sammeltaxis, Fahrraeder und einzelne Lastwagen, welche ganze Familien mit ihren Utensilien geladen hatten, zogen an uns vorbei. Irgendwann kam uns die Idee, dass wir mit jemandem mitfahren koennten. Kaum gedacht, naeherte sich uns ein Lastwagen, der eine froehliche Familie auf der Ladeflaeche hatte. Diesen stoppten wir und gaben mit Handzeichen zu verstehen, dass wir gerne mitfahren wuerden. Selbstverstaendlich durften wir zusteigen. So genossen wir die restlichen Kilometer zusammen mit dieser Familie auf der Ladeflaeche des LKW's.

Shwenattaung Pagode

Die Shwenattaung Pagode befindet sich auf einem kleinen Huegel. Sie wird auch "Pagoda of Golden Spirit Mountain" genannt. Man sagt, dass Buddha diesen Platz ein Jahr nach seiner Erleuchtung besucht hat. Die Pagode soll von Menschen und nats (Geister) gebaut worden sein. Sie war zuerst nur 5 Meter hoch, wurde dann aber in verschiedenen Schritten aufgestockt.

Einer der Eingaenge ist mit schoenen Holzschnitzereien verziert (Bild 14).

Bild 14


Das Treppengelaender links und rechts ist in Form einer Naga (Schlange), daneben reich verzierte Saeulen (Bild 15).

Bild 15


Im Jahre 1858 erschuetterte ein Erdbeben die Region, wobei die Pagode beschaedigt wurde. Mit Hilfe von Spendengelder wurde sie renoviert und kam auf ihre heutige Hoehe von 37 Meter (Bild 16 ). Es ist ein herrlicher Anblick, wenn sich die Sonne im Gold spiegelt (Bild 17 - 18). Der Stupa der Shwenattaung Pagode ist von zahlreichen kleineren Pagoden umgeben.

Bild 16

Bild 17

Bild 18


Die Andachtshallen sind mit wunderschoenen Schnitzereien verziert (Bild 19). Ein wahrhaft prachtvoller Anblick!

Bild 19


Ploetzlich trafen wir die netten Einheimischen wieder, welche uns in ihrem Wagen mitgenommen hatten. Sie winkten uns zu sich und teilten ihr Mittagessen mit uns (Bild 20 - 21). Es war koestlich!

Bild 20

Bild 21


In den ueberdachten Treppenaufgaengen werden unzaehlige Dinge zum Kauf angeboten. Zum Teil wird die Ware auch gleich an Ort und Stelle produziert bzw. fertiggestellt (Bild 22). Aber auch hier ist es wie ueberall in Asien: wenn ein Laden ein Produkt anbietet (rote Kuehe), so bieten die nachfolgdenden 20 Laeden genau das gleiche Produkt auch an . . .

Bild 22


Jedes Jahr im Maerz findet bei der Shwenattaung Pagode ein grosses, achttaegiges Pagodenfest mit Theaterauffuehrungen und Taenzen statt. Dies muss nun bald soweit sein, denn der Aufbau der Staende und der "Chilbi" war in vollem Gange (Bild 23 - 24). Einige waren bereits fertig mit dem Aufbau und boten ihre Waren zum Kauf an (Bild 25). Fuer dieses Fest werden auch Huetten fuer 20'000 Glaeubige zum Uebernachten aufgebaut. Wir koennen uns den Zustrom an Glaeubigern lebhaft vorstellen, denn bereits heute kamen die Leute fast pausenlos mit Lastwagen, Pferdekutschen, Fahrraedern etc. an.

Bild 23

Bild 24

Bild 25


Eintritt: gratis

Am Abend schlenderten wir ueber den Markt von Pyay. Eine grosse Auswahl an Fruechten, Gemuese etc. wurde da feilgeboten. Aber auch einige einfache Ess-Staende gab es. In einem von ihnen haben wir unsere erste Nudelsuppe in Myanmar genossen (Bild 26).

Bild 26

 

 

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