Reisebericht Myanmar Burma Birma

11.03.2008

Yangon

Maha Wizaya Pagode
Mailamu Pagode

Die Strecke vom Beautyland Hotel 2 zum Royal Thai Embassy haben wir heute zu Fuss in Angriff genommen. Schaetzungsweise 3 - 4 Kilometer. Zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr konnten wir unsere Paesse wieder abholen. Wir trafen kurz vor 13:00 Uhr bei der Botschaft ein und gesellten uns zu den anderen Wartenden. Puenktlich wie eine Schweizer Uhr wurden die Eingangstueren geoeffnet und wir konnten unsere Paesse in Empfang nehmen.

Maha Wizaya Pagode

Das Royal Thai Embassy ist nicht allzuweit weg von der beruehmten Shwedagon Pagode. Doch diese war heute nicht unser Ziel. Noch nicht! Wir wollten zur Maha Wizaya Pagode, welche sich gegenueber des Suedaufgang's der Shwedagon Pagode befindet.
Die Maha Wizaya Pagode ist eine relativ neue Pagode. In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde sie auf Anweisung von General Ne Win gebaut.
Der gewaltige Anblick (Bild 1 - 2) liess einem fuer einen kurzen Moment die brennenden Fuesse vergessen. Doch der gluehend heisse Stein holte einem schnell wieder in die Wirklichkeit zurueck. In Myanmar muss man die Schuhe (und auch die Socken!) schon sehr, sehr frueh ausziehen. Und der Steinboden wird verd... heiss!

Bild 1

Bild 2


Der Stupa (Bild 3 - 4), dessen Spitze von einem elfstoeckigen Schirm gekroent ist (Bild 5), ist innen hohl. Es gibt acht Eingaenge.

Bild 3

Bild 4

Bild 5


Im Aussenbereich stehen vier reich verzierte Tuerme. In einem davon befindet sich eine Glocke (Bild 7), auf dem zuoberst ein Hahn trohnt (Bild 6). Da wir die Leute, die dort schliefen nicht aufwecken wollten, haben wir ausnahmsweise darauf verzichtet, die Glocke dreimal anzuschlagen, um unsere Ankunft anzukuendigen.
Im Mai 1984 wurde waehrend einer grossen Feierlichkeit mit Prozession ein heiliger Bodhi-Baum gepflanzt. Dieser ist fein saeuberlich durch einen Gartenzaun geschuetzt (Bild 8).

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Im aeusseren Ring des Stupa's werden hinter Glas die bekanntesten Pagoden von Myanmar in Form von Bildern dargestellt (Bild 9). Davor stehen, aber ebenfalls noch hinter Glas, kleinere Buddha-Figuren. An der Decke gibt es Wandmalereien in leuchtenden Farben zum Bestaunen (Bild 10). An der Aussenseite des inneren Ring's sind, natuerlich hinter Glas, groessere Buddha-Figuren ausgestellt (Bild 11).

Bild 9

Bild 10

Bild 11


Auch zum inneren Bereich fuehren 8 Eingaenge.
Betritt man den inneren Bereich, so hat man das Gefuehl, man tritt ein in eine andere Welt. Nicht wegen dem Heiligtum. Dieses beherbergt 8 Buddha-Statuen in verschiedenen Meditations-Stellungen (Bild 12) und ist fuer uns nichts Besonderes. Es ist die friedliche und entspannte Atmosphaere, die einem sofort umgibt. An den Seitenwaenden (unterbrochen von den 8 Eingaengen) sind 16 verschiedene Baumarten dargestellt. Teils aufgemalt, teils aus Pappkarton. Dies vermittelt einem das Gefuehl, man steht auf einer Lichtung mitten in einem Wald. Haetten die Blaetter im Wind geraschelt, haette uns dies nicht ueberrascht. Blickt man nach oben, so schaut man direkt in den Himmel.

Bild 12


Der Himmel ist voll von Myanmarischen Sternbilder (Bild 13 - 15). Als wir diesen Raum betraten, brannte Licht. Extra fuer uns wurde das Licht geloescht und die farbigen Laempchen der Sternbilder eingeschaltet. So konnten wir in aller Ruhe die verschiedenen Bilder bestaunen. Die Atmosphaere war vorher bereits sehr angenehm, aber jetzt, wir stehen mitten auf einer Lichtung im Wald, es ist dunkel und der leuchtende Sternenhimmel ueber uns - das Gefuehl, das einem diese Situation vermittelt, ist nicht zu beschreiben.

Bild 13

Bild 14

Bild 15


Die Maha Wizaya Pagode in der Abenddaemmerung (Bild 16).

Bild 16


Die Maha Wizaya Pagode ist eine Pagode, die man in unseren Augen unbedingt besichtigen muss.

Eintritt: gratis

Mailamu Pagode

Die Mailamu Pagode ist etwas ausserhalb der Stadt. Sie befindet sich zwischen dem Inya See und dem Flughafen. Dies war uns doch etwas zu weit, um zu laufen. Deshalb setzten wir uns in ein Taxi (K 3'500).
Bereits beim dreiteiligen Eingangsbereich (Bild 17) mussten wir die Schuhe ausziehen.

Bild 17


Eines der ersten Dinge, die einem ins Auge stechen, ist natuerlich ein vergoldeter (?) Stupa (Bild 18).

Bild 18


Die Mailamu Pagode ist bekannt fuer seine riesigen Buddha-Figuren, die ueber das ganze Areal verstreut sind (Bild 19 - 24).

Bild 19

Bild 20

Bild 21

 

Bild 22

Bild 23

Bild 24


Eintritt: gratis

Hampi war froh, als er seine Zoggeli wieder anziehen konnte und nicht mehr barfuss auf dem heissen Stein herumhuepfen musste (Bild 25).

Bild 25


Der Besuch dieser Pagode war interessant. Vor allem auch, weil hier viele einheimische Glaeubige anzutreffen sind. Wenn man in der Naehe ist, so kann man ruhig einen Abstecher zur Mailamu Pagode machen. Aber extra aus der Innenstadt dorthin fahren, lohnt sich nicht.

 

 

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