Udon Thani
Nong Khai

Reisebericht Thailand

27.02.2007 Teil 1

Sakhon Nakhon - Udon Thani - Nong Khai

Wat Khaek

Am 25.2. reisten wir von Sakhon Nakhon nach Udon Thani und am naechsten Morgen weiter nach Nong Khai. Nong Khai ist ein herziges Staedtchen, das am Mekhong liegt. Am gegenueberliegenden Ufer befindet sich bereits Laos.

Wat Khaek

Ungefaehr 4 Km oestlich von Nong Khai liegt Wat Khaek. Auf dessen Gelaende befindet sich eine Anlage mit einer Vielzahl von gewaltigen Steinfiguren. Dabei handelt es sich nicht um normale Figuren. Nein, ganz und gar nicht. Bei der siebenkoepfigen Schlange, welche Buddha beschuetzt, kommt aus jedem Maul die Zunge heraus (Bild 1). Auch die Figur auf Bild 2 hinterlaesst einen bleibenden Eindruck. Wenn man die Leute betrachtet, die in Richtung Park laufen, und dann einen Blick auf den Torwaechter wirft, wird einem bewusst, wie huehnenhaft diese Figuren sind (Bild 3).

Bild 1

Bild 2

Bild 3


Das Herzstueck dieser Anlage ist eine Art "Kreis" (Lebenskreis?), in den man durch dieses Fischmaul (Bild 4) gelangt.

Bild 4


Im Kreis drinnen sieht man eigenartige Dinge. Den Mittelpunkt bildet eine Boddhisatva mit 6 Armen, deren Kopfschmuck einige Fragen aufwirft. Befinden sich doch darauf unter anderem Totenkoepfe (Bild 5). Dann sitzen zwei Skelette eng umschlungen ganz friedlich auf einem Baenkli (Bild 6).
Das Dharma-Rad ist ebenfalls vorhanden (Bild 7).

Bild 5

Bild 6

Bild 7


Wat Khaek entspringt der Fantasie von Luang Pu Bounleuang. Dieser stammte urspruenglich aus Vietnam und kam im Jahre 1975 via Laos, wo er Ende der 1950er Jahre einen aehnlichen Tempel errichtet hatte, nach Thailand.
Er wird auch heute noch hoch verehrt. Siehe Bilder 8 und 9.

Bild 8

Bild 9


Auch diese Figurengruppe laesst einiges an Spekulationen offen (Bild 10). Will der Hund die Schlange vor dem Bogenschuetzen beschuetzen? Oder ist es genau umgekehrt? Oder noch eine andere Version?
Der Elefant (Bild 11) laesst sich von der Hundemeute kaum beeindrucken. Die Hunde hinter dem Elefanten haben dies jedoch noch nicht gemerkt und freuen sich schon auf den Leckerbissen (Bild 12). Aber wie heisst es so schoen: man soll den Tag nicht vor dem Abend loben . . . !

Bild 10

Bild 11

Bild 12

 

 

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